Öl
Rapsöl
Leinöl
Mohnöl (leider für 2011/12 NICHT verfügbar)
Auf unserem Betrieb stellen wir seid einigen Jahren selber Speiseöl her! Nach dem Anbau von Raps, Lein und Mohn und der Ernte werden diese Ölsaaten zu sehr gut schmeckendem und gesunden Öl sowohl für die kalte als auch für die warme Küche gepresst!
Leinöl
Obwohl sehr gesund, ist Leinöl heute im Warenregal nur selten vertreten. Denn wegen seiner mehrfach ungesättigten Fettsäuren zersetzt es sich beim Kontakt mit Luft relativ schnell und wird dann ranzig. Man sollte es daher innerhalb von sechs Wochen aufbrauchen. Leinöl lässt sich aber sehr gut einfrieren.
Leinöl enthält fast ausschließlich ungesättigte Fettsäuren. Besonders die dreifach ungesättigte Linolensäure ist so hoch konzentriert wie in keinem anderen Speiseöl. So enthalten 100 g Leinöl ca. 50 g Alpha-Linolensäure. Dre (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) umgewandelt werden. Leinöl ist auch reich an Fett-Begleitstoffen wie zum Beispiel Lecithin oder Vitamin E und damit eine wichtige Nervennahrung.
- Allergien
- Psoriasis (reduziert Schuppenbildung und Juckreiz)
- Asthma
- Haut- und Haarpflege, bei trockener Haut, vorzeitiges Altern
- reduziert allgemeine chronische Entzündungsprozesse
- rheumatische Entzündungen, reduziert Gelenksversteifungen und -entzündungen
- Colitis
- Dislipoproteinämien (erhöhte Cholesterin und Triglyderid-Werte)
- Herz- und Kreislauf-Erkrankungen (reduzierte Neigung zur Verklumpung der Thrombozyten)
- Prophylaxe der Arteriosklerose
- Multiple Sklerose
- Hypertonie
- Migräne
- Beschwerden im Klimakterium
- Unzureichende Zufuhr: Unausgewogene Ernährung, Überangebot an tierischem Eiweiß und minderwertige Fette, Diäten
- Resorptionsstörung: Verdauungsstörungen
- Erhöhter Verbrauch: durch Verletzungen, Verbrennungen, Operationen, (umfangreiche Heilung und Regeneration von Zellzerfall) schnelles Zellwachstum, Schwangerschaft, Jugend
Wachstumsstörungen bei Kindern, Lern und Sehschwäche, Taubheitsgefühl in Armen und Beinen, Verhaltensstörungen, Entwicklungsstörungen.
- Linolensäure: Leinsamen-, Raps-, Sojabohnen-, Walnuss- und Weizenkeimöl
- EPA, DHA: diese werden in grünen Blättern, Algen, Farnen, Moosen gebildet. So enthalten Tiere (Fische, Muscheln, Wild ) die sich von Algen, Farnen, Moos ernähren vermehrt Omega-3 Fettsäuren.
Rapsöl: Infos unter folgendem Link
Rapsöl
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Rapsöl | |
|---|---|
| Rohstoffpflanze(n) |
Raps (Brassica napus) |
| Farbe |
hellgelb bis grünlich |
| Inhaltsstoffe | |
| Ölsäure | 51-70%[1] |
| Linolsäure | 15-30%[1] |
| Linolensäure | 5-14%[1] |
| Σ gesättigte Fettsäuren | 6% |
| Σ einfach ungesättigte Fettsäuren | 66% |
| Σ mehrfach ungesättigte Fettsäuren | 27% |
| Eigenschaften | |
| Dichte | 0,92 kg/l bei 15°C[2] |
| Viskosität | 72,3 mm2/s[2] |
| Oxidationsstabilität | 3,0 - 5,5 h kalt gepresst 7,0 - 8,5 h raffiniert[3] |
| Rauchpunkt | 130 - 190°C kalt gepresst[3] |
| Flammpunkt | 317 °C[2] |
| Jodzahl | 94 - 113[2] |
| Brennwert | 37,6 MJ/kg[2] |
| Cetanzahl | 40[2] |
| Herstellung & Verbrauch | |
| Produktion weltweit | 18,4 Mio. t (2007/08)[4] |
| Wichtigste Produktionsländer | EU, China, Kanada, Indien |
| Verbrauch weltweit | 18,9 Mio. t (2007/08)[4] |
| Verwendung | Ernährung, Futtermittel, Biokraftstoffe, Oleochemie |
Rapsöl (auch Rüböl, Rübsenöl, Kolzaöl, Kohlsaatöl) ist ein pflanzliches Öl und wird aus den Samen von Raps (Brassica napus) gewonnen.
Inhaltsverzeichnis |
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Zusammensetzung [Bearbeiten]
Die Samen dieser Zuchtpflanzen zeichnen sich durch einen im Vergleich zur Wildpflanze sehr niedrigen Gehalt an Erucasäure (0,5 bis 1,5 %) und Bitterstoffen (Glucosinolate) aus. Hierdurch wurde das Rapsöl für Mensch und Tier überhaupt erst genießbar. Zuchterfolge um 1973 brachten Pflanzen mit sehr niedrigem Gehalt an unbekömmlicher Erucasäure, der sog. Null-Raps. Dieser Vorläufer des heutigen, noch weiter verbesserten Doppelnull-Raps (nur noch ca. 0,1% Säure und geringer Bitterstoffgehalt) ermöglichte die Nutzung von Rapsöl als Lebensmittel, so dass seither die Nachfrage stetig ansteigt. In Deutschland wird fast ausschließlich Winterraps für die Speiseölerzeugung angebaut. Der Ölgehalt des Rapssamens liegt zwischen 40 und 50 Prozent. Die Ernteerträge für Raps liegen in Deutschland je nach Standort zwischen 3000 und 4000 kg/ha; dem entspräche also eine Ausbeute an Pflanzenöl von über 0,8 - 1,5 t je Hektar. Das Doppelnull-Rapsöl besitzt eine bessere Fettsäurezusammensetzung als das gesundheitlich ebenfalls sehr wertvolle Olivenöl: Es zeichnet sich durch einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere der Ölsäure, aus. In 100 Gramm Rapsöl sind 6 Gramm gesättigte Fettsäuren, 66 Gramm einfach ungesättigte Fettsäuren und 27 Gramm mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Der Anteil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren setzt sich u.a. aus 18 Gramm Omega-6-Fettsäure (Linolsäure) und 9 Gramm Omega-3-Fettsäure (Linolensäure) zusammen. Der Anteil an essentiellen Fettsäuren, insbesondere der Alpha-Linolensäure, ist sogar noch um ein Mehrfaches höher als beim Olivenöl. Daneben enthält Rapsöl viel Vitamin E und Karotinoide, die beide vor Krebs schützen sollen.
Kaltgepresstes Rapsöl weist einen weitaus höheren Anteil an Vitaminen und Karotinoiden auf als raffiniertes Rapsöl. Kaltgepresstes Rapsöl ist jedoch nicht hocherhitzbar, da ansonsten Stoffe entstehen, die im Verdacht stehen die Krebsentstehung zu fördern. Raffinierte Öle, die von vielen als geschmacklich weniger ansprechend empfunden werden, können dagegen gefahrlos sehr hoch erhitzt werden.
Erzeugung [Bearbeiten]
Rapsöl wird in Ölmühlen durch Pressung oder Extraktion der Rapssaat gewonnen. Hierbei kommen folgende Verfahren zur Anwendung:
- Heißpressung/ Raffinantion in zentralen Ölmühlen
- Kaltpressung in dezentralen Ölmühlen
Die Ölausbeute beträgt etwa ein Drittel der Saat, die verbleibende Rapssaatmasse (die Koppelprodukte Rapskuchen, Rapsexpeller oder Rapsextraktionsschrot) geht meist in die Tierfütterung[5].
Verwendung [Bearbeiten]
Rapsöl wird in erster Linie als Speiseöl und zur Herstellung von Speisefetten (Margarine) verwandt. Ab dem Jahrtausendwechsel nimmt die Bedeutung von Rapsöl als Bioenergieträger wieder zu. Genutzt wird Rapsöl hier als Biokraftstoff (Pflanzenölkraftstoff in Reinform, Biodiesel, BtL-Kraftstoff (in Entwicklung befindlich)).
Weiter Anwendungen für Rapsöl sind:
- Lacke und Farben,
- Lösungsmittel,
- Tenside und Weichmacher,
- Kosmetika,
- Linoleum,
- Futtermittel
- biologisch abbaubare Öle und Schmierstoffe,
- Pflanzenschutzmittel
Rapskernöl [Bearbeiten]
Rapskernöl: Im Unterschied zur herkömmlichen Gewinnung von Rapsöl werden vor der Pressung die schwarzen Schalen der Rapssaat entfernt und so ausschließlich die gelben Kerne verarbeitet. Durch die Schälung wird verhindert, dass Bitteraromen aus der Schale der Saat in das Öl gelangen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Raps%C3%B6l
